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Tick Tack, Tick Tack – wo geht’s hier bitte zum nächsten Burnout?

Schnelligkeit, Komplexität, Diversität, Unsicherheit, Kontrollverlust, Vielschichtigkeit, Widersprüchlichkeit… Viele dieser Themen stehen täglich auf unserer Transformations-Agenda.


Wir, ob Mensch oder Organisation, kämpfen uns in der aktuellen Zeit beständig durch die Bewegungen von veränderten Rahmenbedingungen innerhalb und außerhalb unseres Systems. Wir stecken inmitten von gesellschaftlichen und individuellen Krisen und Umbrüchen, die sich auf finanzieller, psychischer, kultureller, seelischer, prozessualer, kollektiver und individueller Ebene widerspiegeln.


Um unternehmerisch und persönlich erfolgreich, nachhaltig und gesund zu bleiben, brauchen wir in dieser verrückten Zeit Werte, die die gegebene Komplexität nicht weiter erhöhen, sondern reduzieren und uns Balance erleben lassen. Hierbei geht es vorzugsweise um Stabilität, Zugehörigkeit, Community, Identifikation, Sicherheit, Kompetenzen und Ressourcen, Verantwortung, Selbstbewusstsein, gesellschaftlichen und ökologischen Sinn sowie Co-Creation.


Einige Organisationen, die ich in letzter Vergangenheit beobachten durfte, heizen den Katalysator für Instabilität in Veränderungsprozessen im Unternehmen weiter an. Hinzu kommt, dass viele in der Krisensituation durch Corona starke Veränderungsprozesse in Familie, Erziehung, bei der Einteilung der eigenen Ressourcen, in persönlichen Verbindungen und Kontakten sowie auf gesellschaftlicher Ebene tragen müssen.


Organisationen führen während ihrer Hochphase der Transformation neue Unternehmensmodelle ein anstatt Komplexität zu reduzieren. Diese Erhöhung dieser Instabilität führt zur Verringerung von Performance und Ressourcen. Sich während einer völligen Neustrukturierung zeitgleich neue Werte zu geben oder mit Informationen zu fluten erzeugt eine noch höhere Erregung des Systems. Den Kipppunkt wahrzunehmen wird zur großen Challenge. Wir transformieren und schaffen zeitgleich Rituale ab und erregen tagtäglich unsere Emotionen neu, anstatt sie niedrig zu halten.


Falls in Systemen ein zu hoher Grad an Instabilität herrscht und vorausgesetzt, dass das System diesen Grad loswerden möchte:



· Values nachfragen und vergewissern

· Komplexität verringern

· Fehler reduzieren

· Kohärente, wiederholende Information

· Rituale leben

· An Regeln festhalten

· Emotion niedrig und gleichbleibend halten


#change #erfolg #gesundheit #community #transformation #corona


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